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26.04.2016: DIE FAMILIENUNTERNEHMER - ASU

Zinssätze von Steuernachzahlungen endlich an die Realität anpassen



DIE FAMILIENUNTERNEHMER
Der Landesvorsitzende
BREMEN

Pressemitteilung

Bremen, 26.04.2016

Zinssätze von Steuernachzahlungen endlich an die Realität anpassen

Hessens Finanzminister Thomas Schäfer will den gegenwärtigen Zinssatz von 6 Prozent für Steuernachzahlungen senken. In Zeiten der Niedrigzinsen passe es nicht zusammen, dass der Bürger kaum noch Zinsen bekomme, der Staat aber kräftig zulange. Jährlich nimmt der Staat fast 3 Milliarden Steuereinnahmen nur durch die 6 Prozent Zinsen für Nachzahlungen ein. Diese Kosten sind für die einzelnen Familienunternehmen jedoch nicht abzugsfähig. Betriebe würden von einer Zinssenkung entlastet werden.

„Es wird Zeit, dass wir uns an die Niedrigzins-Wirklichkeit anpassen und ihn auf ein realitätsgerechtes Niveau senken“, sagt Peter Bollhagen, Landesvorsitzender des Wirtschaftsverbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: „Wir hoffen sehr, dass unsere Finanzsenatorin Karoline Linnert und ihr niedersächsischer Kollege Finanzminister Peter-Jürgen Schneider ihren hessischen Kollegen Thomas Schäfer mit aller Kraft zu unterstützen.“

Außerdem sollte dieser Vorstoß auch gleich auf Zinssätze im Steuerrecht und im Handelsrecht angeglichen werden, meint Bollhagen: „Die fortwährende Erosion der Eigenkapitalbasis und die Probleme bei der Bewertung von Pensionsrückstellen könnten mit einem Schlag behoben werden.“

Schäfer spricht von einer willkürlichen Gängelung des Staates bei Nachzahlungen. „Wir Familienunternehmer sind dieser Willkür in jeder anstehenden Betriebsprüfung ausgesetzt, denn Betriebsprüfer entscheiden nach eigenem persönlichen Ermessen. Hierbei haben sie im Blick, dass es auf die nachzuzahlende Summe 6 Prozent Zinsen gibt. „Das muss ein Ende haben“, so Bollhagen, zudem dann, wenn Betriebsprüfungen erst Jahre später stattfinden, so dass es sich für die Behörden lohnt, schon Kleinigkeiten zu beanstanden. „Ein Plus für die Behörden wird dann zu einem schweren Minus für die Betriebe, die das Geld eher in Innovationen und neue Arbeitsplätze stecken würden.“

Für Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Peter Bollhagen, Landesvorsitzender DIE FAMILIENUNTERNEHMER

Mit freundlichem Gruß,

Volker Schwennen
Vorstand // Referent Landes- und Regionalpresse
DIE FAMILIENUNTERNEHMER

DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer – ASU) folgen als politische Interessenvertretung der Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die rund 5.000 Mitgliedsunternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 300 Mrd. Euro (Vgl. BIP Deutschland: rund 2.400 Mrd. Euro). Über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind eigentümergeführte Familienunternehmen.