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25.07.2016: DIE FAMILIENUNTERNEHMER - ASU

Sommerstatement von Peter Bollhagen zur Stadtentwicklung



DIE FAMILIENUNTERNEHMER
Der Landesvorsitzende
BREMEN

Pressemitteilung

Bremen, 25.07.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

jeweils im Sommer beschäftigt sich der Landesvorstand des Wirtschaftsverband DIE FAMILIENUNTERNEHMER mit einem Thema konkreter und steht für Interviews und Kommentare zur Verfügung. In seinem Sommerstatement fordert der Landesvorsitzende Peter Bollhagen eine schnellstmögliche Entscheidung für die Schaffung eines attraktiven ZOB am Hauptbahnhof, einen Haltepunkt der Bahn beim Technologiepark/Universität und eine Belebung des Domshof mit zeitgemäßen Marktzeiten bis in die Abendstunden, eine neue Nutzung von Gebäuden sowie attraktive Verbindungswege zwischen Innenstadt, Viertel und Am Wall.

Mit freundlichem Gruß

Vorstand // Referent Landes- und Regionalpresse
DIE FAMILIENUNTERNEHMER - ASU


Sommerstatement

Bremen, 25. Juli 2016


In seinem Sommerstatement konzentriert sich Peter Bollhagen, Landesvorsitzender des Wirtschaftsverbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER, diesmal auf die Entwicklung der Innenstadt und der damit einhergehenden Entwicklung des Tourismus in der Stadt.

„Jetzt ist Sommerpause in der Politik während tausende Touristen in die Stadt strömen, die Sehenswürdigkeiten und Museen besuchen, durch unsere Straßen schlendern, Essen und Trinken gehen, einkaufen und hier übernachten. Der Anstieg der Übernachtungen ist beachtenswert, Tendenz steigend. Viele Besucher aber kommen inzwischen vermehrt mit Bussen und werden noch immer nicht wirklich wertgeschätzt“, meint Bollhagen: „Das beginnt schon mit dem ZOB, der seinen Namen als 'Zentraler Onmibusbahnhof' in keinsterweise gerecht wird und leider auch keiner ist! Lieblos an den Straßenrand verfrachtet, unansehnlich, zudem noch gefährlich – mit einem Busbahnhof hat all das nichts zu tun – da sind manche normale Haltestellen der Straßenbahn attraktiver. Unsere Politik verschläft wieder eine gute Möglichkeit, eine Willkommenskultur in der Stadt zu etablieren." sagt er.

"Viele Busreisende, insbesondere junge Menschen, kommen immer wieder, das belegen aktuelle Zahlen. Manche von ihnen besuchen später unsere Universitäten und Hochschulen, werden hier ausgebildet oder finden einen interessanten Job, ziehen nach Bremen. Wir brauchen die Neugierigen, die Jungen, die Interessierten. Und Bremen hat viel zu bieten. Der sogenannte ZOB muss endlich einer werden, an einem Standort der zentral liegt, der den Ansprüchen von heute mehr als nur genügt – dies fordern wir seit Jahren. Die Zeit vergeht und immer noch Stillstand. Das Gelände zwischen Überseemuseum und Gleisen bietet geradezu ideale Bedingungen, einen attraktiven Platz für unsere Gäste zu schaffen, mit überdachten Bereichen, gastronomischen Kleinangeboten, kleinen Geschäften oder Kiosken mit wichtigen Dingen des täglichen Lebens. Jetzt ist die Haltestelle eine schlechte, peinliche Visitenkarte für unsere Stadt. Anstatt immer wieder an der Stern-Kreuzung herumzubasteln und teuere Umbaumaßnahmen von 650.000 Euro vorzunehmen sollte in die Attraktivität unserer Stadt investiert werden – also in einen neuen echten ZOB. Andere Städte haben solche Busbahnhöfe längst, Bremen noch immer nicht.“


Haltepunkt der Deutschen Bundesbahn beim Technologiepark / Universität

Ein weiteres Thema beschäftigt Bollhagen: „Von uns FAMILIENUNTERNEHMERN ebenfalls schon sehr lange geforderten und seitens der Politik sogar schon in Aussicht gestellten Haltepunkt der Deutschen Bundesbahn beim Technologiepark / Universität ist auch noch nichts geworden. Eine gute Anbindung der öffentlichen Verkehrsmittel steigert die Attraktivität nicht nur für Studierende, sondern auch für die zahlreichen Wissenschaftler und Angestellten an diesem Ort. Ebenso bleibt die Frage nach den Möglichkeiten der Erweiterung des Technologieparks nach wie vor offen.“

Bollhagen weiter: "Die Schaffung eines zentralen Busbahnhofs, eines Haltepunktes am Technologiepark passt in einen Reigen von Versäumnissen, welche mit der Stadtentwicklung zu tun haben. „Allein der Wille fehlt!“, sagt Peter Bollhagen und setzt sich auch für bessere Verbindungswege zwischen Innenstadt und Viertel sowie eine Belebung des Domshofs ein: „Der Domshof mitten in der Innenstadt hat jetzt eine gute Chance, attraktiver zu werden. Mit der privaten Initiative eines Bremer Investors, der eine Markthalle errichtet, die Ansiedlung von Manufactum mit eigenem Café ist ein positives Zeichen dafür, dass in der City noch einiges geht. Der Domshof muss aber insgesamt mehr belebt werden. Wenn jetzt leider rund 150 Arbeitsplätze bei der Bremer Landesbank wegfallen, besteht in dem neuen Gebäude – vorzugsweise in der ersten Etage – nun auch die Möglichkeit, es zu öffnen: für Handel und Gastronomie."

Längere Öffnungszeiten, Belebung der Marktaktivitäten

"Einhergehen sollte die Prüfung von weiteren Anliegern am Domshof, ob auch diese ihre unteren Etagen nicht
auch für neue Angebote nutzen und anbieten könnten. Zudem sollte der Wochenmarkt ansprechender werden.
Im gleichen Zuge sollten die Öffnungszeiten bis in die Abendstunden verlängert werden, welche dem zentralen
Ort der Stadt gerecht werden. Längere Öffnungszeiten, die Belebung der Marktaktivitäten würde vielen potentiellen
Kunden die Möglichkeit bieten, auch später einkaufen zu können. Das ehrwürdige Gerichtsgebäude und die Banken
sollten stärker in die Entwicklung der Innenstadt einbezogen werden - wenigstens deren Erdgeschosse sollten einer
öffentlichen Nutzung zugeführt werden können. Ebenso sollte über Nutzungskonzepte für den Bunker unter dem
Domshof nachgedacht werden. Dieser sollte geöffnet und für Veranstaltungen zur Verfügung stehen:
Ideen gibt es dafür reichlich, nur scheinbar fehlt der Wille“, so Bollhagen.

Der Domshof sei ein zentraler Ausgangspunkt zu den benachbarten Quartieren Am Wall oder dem Viertel,
sagt Bollhagen: "Die Verbindungswege sollten für Fußgänger und Radfahrer attraktiver gestaltet werden. Nur so
können Stadtteile noch besser zusammenwachsen, was nicht nur für den Tourismus interessant ist, sondern vor
allem für die Bremerinnen und Bremer, die sich besser in unserer Stadt bewegen können."

"Bisher ist unsere Stadtentwicklung eine peinliche Baustelle ohne Plan. Wir fordern die Politik auf, sich ernsthafter
mit dem Thema der Innenstadtentwicklung auseinanderzusetzen, Optionen zu prüfen, Vorschläge und Visionen für
unsere Stadt der Zukunft zu präsentieren. Es bedarf jetzt einer lebendigen Diskussionskultur und vor allem Gestaltungswillen.
Nochmals: Allein der Wille zählt!", so Bollhagen.


DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer – ASU) folgen als politische Interessenvertretung der Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die rund 5.000 Mitgliedsunternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 300 Mrd. Euro (Vgl. BIP Deutschland: rund 2.400 Mrd. Euro). Über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind eigentümergeführte Familienunternehmen.