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18
Mai

DIE FAMILIENUNTERNEHMER I Landesvorsitzender Peter Bollhagen: Kleinere und mittlere Betriebe müssen aufpassen, dass sie im DSGVO-Bürokratie-Sumpf nicht untergehen

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19
Apr

DIE FAMILIENUNTERNEHMER I Landesvorsitzender Peter Bollhagen: Die Bremische Wirtschaft trägt einseitig die Kosten eines neuen Feiertags

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5
Apr

DIE FAMILIENUNTERNEHMER I Landesvorsitzender Peter Bollhagen: Große Koalition muss Wünsche von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ernst nehmen

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26.10.2009: "Peter Bollhagen zum Koalitionsvertrag, den Sparvorschlägen für Bremen und die Vergabegesetznovelle"

Im Großen und Ganzen trage der Koalitionsvertrag positive Züge und bringe mehr Licht als Schatten, ist Peter Bollhagen, Vorsitzender von „Die Familienunternehmer -ASU“ in Bremen überzeugt. Zwar sei der Vertrag nicht der große Masterplan für mehr Wachstum, habe aber an wichtigen Stellen das Potenzial zur Weiterentwicklung. Er zeigte sich enttäuscht über die zaghafte Reformpolitik im Bereich Arbeit und Soziales, begrüßte aber die steuerliche Entlastung für untere und mittlere Einkommen insbesondere für Familien. Die Aussagen zur Abflachung des Mittelstandsbauchs durch die Einführung eines Stufentarifs seien aber noch sehr vage. Die Verlust- und Zinsabzugsbeschränkungen für Unternehmen werden zwar entschärft, so Bollhagen, aber nur zögerlich. Während die Änderungen im Erbschaftsteuerrecht noch konkretisiert werden müssten, seien die Änderungen im Insolvenzrecht und die Erleichterungen bei der Fortführung von sanierungsbedürftigen Unternehmen richtig. Wichtig für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands seien auch die höheren Haushaltsmittel für Bildung und Forschung, betonte er. Scharf kritisierte Bollhagen unterdessen die Vergabegesetznovelle in Bremen, welche aus seiner Sicht eine Gefahr für kleinere und mittlere Unternehmen darstelle, insbesondere im Dienstleistungsbereich und im Handwerk. Kleine Unternehmen haben einfach nicht die Ressourcen, den Dschungel undurchsichtiger und bürokratischer Auflagen zu lichten. Es könne nicht sein, dass der Mittelstand bei öffentlichen Vergaben in Bremen künftig leer ausgehe!“ Bollhagen erinnerte auch daran, dass der Europäische Gerichtshof bereits 2007 die Bevorzugung von Betrieben aufgrund regionaler Lohnvorschriften verboten habe. Bollhagen bedauerte zudem, dass sich die Bremer CDU zur Vergabegesetznovelle nur enthalten habe. Den Originaltext des Artikels haben wir Ihnen zur Dokumentation beigefügt.

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Pressestatement- Peter Bollhagen zum Koalitionsvertrag.pdf