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18.04.2012: DIE JUNGEN UNTERNEHMER - BJU

Zur Forderung der IG METALL, dass Auszubildende von Unternehmen verpflichtend übernommen werden müssen



Die Landesvorsitzende Lencke Wischhusen:

Verpflichtung der Übernahme aller Auszubildenden in unbefristete Arbeitsverträge sind für Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen hoch gefährlich! Bremen, 18.04.2012. Die Verpflichtung der Übernahme aller Auszubildenden in unbefristete Arbeitsverhältnisse sei für die Flexibilität und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen hoch gefährlich, warnt Lencke Wischhusen, Bremer Landesvorsitzende von DIE JUNGEN UNTERNEHMER-BJU. Diese Forderung sei eine offizielle Kampfansage an die Vertragsfreiheit, so Wischhusen. Käme es zu einer Pflichtübernahme werde die Flexibilität und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stark eingeschränkt. „Den ersten Rückschlag erlebten die Unternehmen und die Azubis bereits in der Wiedereinführung der Ausbildereignungsprüfung in 2010. Die derzeitige Förderung ist eine Farce für die Wirtschaftspolitik. Auf der einen Seite beklagen wir täglich den allgegenwärtigen Fachkräftemangel, versuchen Potenzial teuer aus dem Ausland zu rekrutieren, und auf der anderen Seite werden uns, der Wirtschaft, sowie den zukünftigen Auszubildenden Steine in den Weg gelegt“, so Wischhusen: „Konsequenz der Pflichtübernahme wäre die Ausbildung nach Bedarf. Bisher haben Unternehmen über ihren Bedarf hinaus ausgebildet und im Anschluss die Ausgelernten erfolgreich in die freie Wirtschaft vermittelt. Damit wäre dann Schluss! Die Stellenanzahl würde stark schrumpfen. Leiden werden insbesondere die Schwächeren Schüler. Das Risiko zu einer höheren Jugendarbeitslosigkeit steigt folglich.“ Die Jungen Unternehmer stehen für Generationengerechtigkeit ein. „Diese schließt eine nachhaltige Fachkräfteausbildung ein und wir werden auch in Zukunft für unsere Jugend kämpfen!“ Es gibt viele Betriebe, die Ihre Auszubildenden gerne übernehmen, schließlich kostet eine Ausbildung auch Geld. Zudem sind die Auszubildenden von Anfang an in die Abläufe des Betriebs, die Philosophie, den Anspruch und die Anforderungen an sie als spätere Festangestellte gewöhnt. So gesehen haben Betriebe sogar ein großes Eigeninteresse, Auszubildende zu übernehmen. Insbesondere wenn es um zukünftige Fachkräfte geht sind Unternehmer gut beraten, die Auszubildenden auch zu halten und ihnen vernünftige Perspektiven zu bieten. „Wir als Unternehmer wehren uns aber gegen die ständige Bevormundung von außen“, so Wischhusen: „Heute ist es doch so, dass wir Unternehmer arbeitswilligen jungen Menschen auch mit schlechter Schulausbildung oder sogenannten 'Spätzündern' gerne eine Chance geben. Diese Chance aber werden die meisten Unternehmer nicht mehr ermöglichen, wenn es eine Verpflichtung gibt, diese auch zu übernehmen.“ Vielmehr werde mehr selektiert. Unternehmen werden gezwungen sein, nur noch ein Mindestmaß an Lehrstellen zur Verfügung zu stellen, nämlich nur noch so viele, wie aus Sicht des Unternehmens zu Beginn des Ausbildungsstarts später benötigt werde. Zudem würden nur noch Schüler mit den besten Noten ausgebildet - die anderen bleiben auf der Strecke. „Dies entspricht weder dem Ansinnen zahlreicher Unternehmer, jungen Menschen eine Chance zu geben, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen, noch kann es im Interesse der IG Metall sein, eine solche Zwei-Klassen-Gesellschaft zu fordern“, so Wischhusen. Weiter sagt sie: „Wir lehnen eine Zwangsübernahme ab. Wir wollen uns die unternehmerische Freiheit nicht nehmen lassen, selber zu entscheiden, ob wir einen Auszubildenden übernehmen oder nicht. Für Auszubildende gilt das gleiche wie für jeden anderen Beschäftigten auch: sie müssen zu uns passen, müssen sich in den Betriebsablauf integrieren können, müssen zum Team passen. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die Verantwortung gegenüber dem Betrieb und den Mitarbeitern dringend geboten.“ Für weitere Informationen steht Ihnen gerne zur Verfügung: Lencke Wischhusen, Landesvorsitzende DIE JUNGEN UNTERNEHMER-BJU, Bremen
Tel. 0176 21314997 Diese Presseinformation wurde im Auftrag des Bremer Landesvorsitzenden von „Die Familienunternehmer -ASU“, Peter Bollhagen versendet durch public :united, Bremen (Volker Schwennen), www.public-united.de