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27.04.2012: DIE FAMILIENUNTERNEHMER - ASU

Jahreshauptversammlung 2011mit Familienunternehmerpräsident Lutz Göbel

Jahreshauptversammlung 2011mit Familienunternehmerpräsident Lutz Göbel


Bremen. 27.04.2012. Traditionell fand die Jahreshauptversammlung des Bremer Regionalkreises von DIE FAMILIENUNTERNEHMER-ASU und DIE JUNGEN UNTERNEHMER-BJU wieder im Betrieb des jeweils aktuellen vom Verband gewählten „Unternehmer des Jahres“ statt.


So trafen sich Vorstände und Mitglieder diesmal im Betrieb der Geo. Gleistein & Sohn GmbH, Gleistein Ropes, und wurden von „Unternehmer des Jahres 2011“ Klaus Walther (teilt sich den Preis mit seinem Geschäftspartner Thomas Schlätzer, der am Abend nicht zugegen sein konnte) begrüßt und zu einer Betriebsbesichtigung eingeladen. Als Gäste kamen DIE FAMILIENUNTERNEHMER-Präsident Lutz Göbel und Vizepräsident Stefan Bellinger, sowie der Staatsrat für Finanzen Heiner Heseler. Der Landesvorsitzende Peter Bollhagen begrüßte die Gäste und betonte in seiner Rede, dass die Bundesregierung endlich einsehen müsse, dass Bremen die A281 brauche und auch will und jede weitere Verzögerung nicht hinnehmbar sei. Hier handele es sich um eine Führungsaufgabe, die das ganze Land Bremen angehe. „Das ist Sache von Bürgermeister Böhrnsen, denn Fachsenator Lohse scheint kein Interesse daran zu haben, die Sache voranzubringen, denn dieser sitzt die Entscheidung lieber aus“, so Bollhagen: „Verstärkt wird diese, für die bremische Wirtschaft schädliche Haltung Lohses, noch durch die Ablehnung von Feldversuchen für die sogenannten Giga-Liner. Auch dadurch wird der Kontakt mit Berlin verschlechtert und die bremische Verhandlungsposition geschwächt.“ Auch der neu gewählte Regionalkreisvorsitzende Dr. Volker Redder machte auf die schlechte infrastrukturelle Situation im Lande Bremen aufmerksam: „Wir sind auch ein Wirtschaftsstandort mit hohem Logistikanteil. Da muss das Land Bremen auch zu stehen.“ Zudem kritisierte er die geplante Erhöhung der Gewerbesteuer: „Eine Gewerbesteuer muss sich am direkten niedersächsischen Umland orientieren. Sollte es zu einer Erhöhung kommen, dann sollten die erzielten Mehreinnahmen auch zweckgebunden verwendet werden – also zur Stärkung der Wirtschaft und für neue Investitionsprogramme.“ Kopfschüttelnd bemerkt er, dass nicht nachvollziehbar sei, weshalb bereits jetzt im Schnellverfahren eine Steuer für 2014 beschlossen werden soll, ohne genaue Kenntnis der Sachlage. Lencke Wischhusen, Landesvorsitzende von DIE JUNGEN UNTERNEHMER, verwies erneut auf die Folgen der absurden Forderung der IG Metall, dass Unternehmen Auszubildende zwangsweise nach erfolgter Ausbildung übernehmen müssen. Dies sei einfach nicht hinnehmbar. „Bereits die Wiedereinführung der Ausbildereignungsprüfung für Unternehmen war ein Schlag ins Genick - nicht nur für Unternehmen, sondern vor allem für arbeitswillige Jugendliche. Durch derartige Forderungen werden viele Unternehmer nicht mehr so leicht bereit sein, benachteiligten Jugendlichen mit schlechtem oder gar keinem Abschluss, als auch den sogenannten Spätzündern noch eine Chance zu geben, sich zu bewähren. Es werde zwangsläufig zu einer Selektion der Besten kommen und höherer Jugendarbeitslosigkeit – unvorstellbar, dass die IG-Metall eine solche Zwei-Klassen-Gesellschaft will.“ FAMILIENUNTERNEHMER-Präsident Lutz Göbel machte deutlich, dass der Länderfinanzausgleich neu geregelt werden müsse. Auch wenn Bremen eine besondere Position habe, sollte es um mehr Wettbewerb unter den Ländern gehen. „Beste Möglichkeit den Sparwillen zu fördern: eine generelle Insolvenzfähigkeit öffentlicher Gebietskörperschaften und damit eine echte Schulden-Selbstverantwortung herstellen. Die Euro-Schuldenkrise zeigt eindrucksvoll, dass Staaten sparen können, wenn sie mit sinkenden Bonitäts-Ratings abgewertet werden. Die Steuervorschläge von Herrn Zeil, nach denen in den Nehmerländer Steuererhöhungen erzwungen werden sollen, lehnen wir Familienunternehmer ab. So werden meist nur notwendige Sanierungsschritte auf der Ausgabenseite und der Abbau von Bürokratie weiter verzögert“, so Göbel. Zudem äußerte er sich zu auch zu höheren Steuern und dem Mindestlohn:
„Höhere Einkommensteuern bedeuten eine erhebliche Mehrbelastung für die vielen Familienunternehmen in Deutschland, die Personenunternehmen sind. Die von SPD und Grünen geplante Vermögensteuer bzw. -abgabe schwächen die wirtschaftliche Substanz der eigentümergeführten Betriebe in Deutschland, machen sie krisenanfälliger. Sie wirkt sich auch negativ auf die Investitionstätigkeit aus und bremst damit den Aufbau von Arbeitsplätzen“, kritisierte Familienunternehmer-Präsident Lutz Goebel. Weiter bewertete er den Beschluss der CDU/CSU-Bundestagsfraktion als Einstieg in politische Löhne. „Ein politischer Lohn bleibt auch mit den beschlossenen Klauseln und Winkelzügen ein politischer Lohn!“ Das öffne die Tür zu einem politischen Lohnfindungsprozess. Eine Kommissions-Lösung bleibe durch die Zusammensetzung ihrer Mitglieder immer durch die Politik massiv beeinflussbar. „Politische Löhne sind de facto ein Förderprogramm für mehr Schwarzarbeit und führen zu höherer Langzeitarbeitslosigkeit“, so Göbel: „Beides hat gravierende Folgen für die gesamte Gesellschaft. Gerade für niedrigqualifizierte Menschen und für Jugendliche wird es viel schwerer eine reguläre Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt zu bekommen. Die immer wieder angeführten Länder mit Mindestlöhnen, Frankreich, Großbritannien und Spanien, sind mit ihrer besonders hohen Jugendarbeitslosigkeit Beispiel dafür, dass politische Löhne mehr schaden als nützen.“ Auf der Jahreshauptversammlung wurde der Bremer Vorstand von DIE JUNGEN UNTERNEHMER-BJU gewählt. Ebenso gewählt wurde der neue Regionalkreisvorsitzende von DIE FAMILIENUNTERNEHMER-ASU Dr. Volker Redder, als Nachfolger von Peter Bollhagen, der seit geraumer Zeit den Landesvorsitz führt. DIE FAMILIENUNTERNEHMER-ASU (FamU)

Landesvorsitzender: Peter Bollhagen
Regionalkreisvorsitzender: Dr. Volker Redder

Vorstand:
Jörg Engster
Ingo Müller-Dormann
Carmen Rossol
Volker Schwennen
Beatrice Wrede (neu)
DIE JUNGEN UNTERNEHMER-BJU (JungU)

Landesvorsitzende und Regionalkreisvorsitzende: Lencke Wischhusen

Vorstand:
Milad Dana
Michael Kleine
Marc F. Nienstedt (neu)
Franca Reitzenstein
Für weitere Informationen steht Ihnen gerne zur Verfügung: Peter Bollhagen, Landesvorsitzender DIE FAMILIENUNTERNEHMER-ASU, Bremen
Tel. 0176 111 77 555 Bild: 120424-asu-jahreshauptversammlung-01 Staatsrat für Finanzen Heiner Heseler und Familienunternehmer-Präsident Lutz Göbel mit dem Regionalkreisvorsitzenden Dr. Volker Redder und Familienunternehmer-Vizepräsident Stefan Bellinger.
Diese Presseinformation wurde im Auftrag des Bremer Landesvorsitzenden von „Die Familienunternehmer -ASU“, Peter Bollhagen versendet durch public :united, Bremen (Volker Schwennen), www.public-united.de