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23.10.2014: DIE FAMILIENUNTERNEHMER - ASU

Die Freiheit der Forschung muss gewährleistet sein

Dr. Volker Redder: Klageversuche Bremens gegen die Forschungsfreiheit allesamt gescheitert - dafür wurden auch noch Steuergelder in sechsstelliger Höhe verschwendet Bremen. Vorstand und Mitglieder des Unternehmerverbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER besuchten den Neurobiologen Prof. Dr. Kreiter. Der wegen Affenversuchen in der Kritik stehende Wissenschaftler sprach nicht nur über die Forschung seines Fachbereichs an der Universität, sondern zeigte auch, wie Affen für Experimente eingesetzt werden. Dabei zeigte sich, dass die Affen keineswegs unter unwürdigen Umständen lebten, noch dass diese gequält würden. An zwei Stunden pro Tag und fünfmal in der Woche kommen die, über einen langen Zeitraum ausgebildeten Affen ins Labor, um bestimmte Muster auf einem Bildschirm zu erkennen und darauf zu reagieren. Dabei werden bei den Affen die Gehirnströme gemessen.

Dr. Volker Redder, Regionalvorsitzender DIE FAMILIENUNTERNEHMER, hält diese Art von Grundlagenforschung an der Universität für absolut tragbar: „Hier kann nun wirklich nicht von Tierquälerei gesprochen werden. Die Bilder, die wir als Horrorszenarien aus mancher Dokumentation kennen, haben mit der Realität in Bremen nicht einmal annähernd etwas zu tun.“

Hier stießen Welten aufeinander, meint Dr. Redder, denn in Bremen hat sich auf der einen Seite ein weltweit einmaliges Cluster aus Biologen, Ingenieuren und Psychologen zusammengefunden, die sehr sinnvolle und wichtige Grundlagenforschung im Bereich der Hirnforschung betreiben, welche erst die Voraussetzung für die Bekämpfung schwerer neuronaler Krankheiten sei. Auf der anderen Seite behindern seit Jahren einige Bereiche der Bremer Landesregierung, vornehmlich das Bürgermeisteramt, die Forschung von Prof. Kreiter. Die Taktik der Regierung ist simpel: Man wollte die Forscher mürbe machen und zu freiwilliger Aufgabe ihrer Versuche am Standort Bremen zwingen, um mit populistischer Symbolpolitik Wählerstimmen zu fangen.

Begleitet wurden Unterschriftenaktionen mit diversen Klagen gegen die Forscher, welche in den letzen vielen Jahren allesamt scheiterten. „Von Beginn muss den am Klageverfahren Beteiligten klar gewesen sein, dass diese Klagen nicht haltbar waren“, so Redder: „Dafür wurden auch noch Steuergelder in sechsstelliger Höhe verschwendet“.

Auch wenn Teile der Bremer Landesregierung immer wieder gegen die Freiheit der Forschung angingen, konnten diese bislang den wachsenden Forschungsstandort Bremen nicht lahm legen. „Inzwischen sei es an der Zeit, dass die Politik auf Prof. Kreiter zuginge“, meint Peter Bollhagen, Landesvorsitzender DIE FAMILIENUNTERNEHMER: „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen – das ist die Haltung der Bremer Landesregierung zur Spitzenforschung in Bremen.“ Weiter meint Bollhagen: „Wider jeder - auch juristischer - Vernunft wurden hier Geld und Zeit verschwendet, um vermeintliches Gutmenschtum ad absurdum zu führen.“

Über eine Berücksichtigung in Ihrer aktuellen oder allgemeinen Berichterstattung über dieses Thema würden wir uns freuen, wenn Sie die Meinung der FAMILIENUNTERNEHMER mit berücksichtigen würden. DIE FAMILIENUNTERNEHMER repräsentieren das familiengeführte Unternehmertum und folgen als die politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.

Für Rückfragen stehen Ihnen Dr. Volker Redder und Peter Bollhagen gerne jederzeit zur Verfügung.