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28.03.2015: DIE FAMILIENUNTERNEHMER - ASU

Abschaffung von Minijobs schadet nicht nur kleinen und mittleren Unternehmen, sondern insbesondere Alleinerziehenden, Studierenden, Schülern und Rentnern.

Peter Bollhagen, Bremer Landesvorsitzender DIE FAMILIENUNTERNEHMER, reagiert auf die Forderung der Frauenbeauftragten Ulrike Hauffe, Minijobs verbieten zu wollen: „Minijobs nützen zum einen Studierenden, Schülern, Rentnern aber auch denjenigen, die ihre Zeit frei und flexibel gestalten möchten oder müssen. Hierzu gehören auch Alleinerziehende und in der Regel Frauen, die zum Haushaltseinkommen des Mannes etwas dazuverdienen möchten. Zum anderen ermöglichen Minijobs einen leichteren Wiedereinstieg in das Berufsleben und die Möglichkeit, dass sich Mitarbeiter und Arbeitgeber erstmal kennenlernen können.“

Weiter meint Bollhagen: „Unternehmen können mit Minijobs auch kleine Arbeiten schaffen, die sonst vielleicht auf mehrere Arbeitnehmer verteilt werden würden. Insbesondere aber können kleine und mittlere Unternehmen auf variierende Arbeitsauslastungen reagieren, denn diese müssen sich flexibel und kundenorientiert im Markt bewegen können. Was zuvor oftmals durch Überstunden von Vollzeitkräften ausgeglichen wurde, kann nun besser durch zusätzliche Minijobber geleistet werden. So werden andere Arbeitnehmer nicht übermäßig belastet. Außerdem bieten Minijobs erfahrenen Mitarbeitern die Möglichkeit, als Rentner weiter für das Unternehmen tätig zu bleiben: So kann Wissen im Unternehmen gehalten werden und Mitarbeiter können auch weiterhin kleine Aufgaben im Unternehmen wahrnehmen.“

Zwar sind Minijobs für den Arbeitgeber teurer als sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, denn anstelle des Arbeitgeberbeitrags von 20 Prozent werden pauschal 30 Prozent gezahlt: „Die höheren Kosten können durch den geringen bürokratischen Aufwand ausgeglichen werden. Leider steigt der Bürokratismus andererseits durch die Mindestlohngesetzgebung“, gibt Bollhagen zu bedenken.

Eine Abschaffung von Minijobbs schade vielen Menschen und bekämpfe keineswegs die Frauenarmut, sagt Bollhagen: „Hier müssen andere Wege beschritten werden.“

Für Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung:

Peter Bollhagen
Landesvorsitzender DIE FAMILIENUNTERNEHMER-ASU, Bremen
E-Mail peter@bollhagen.de
Mobil 0176 - 111 77 555