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18.11.2015: DIE FAMILIENUNTERNEHMER - ASU

Peter Bollhagen kritisiert das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz



DIE FAMILIENUNTERNEHMER
Der Landesvorsitzende
BREMEN

Pressemitteilung

Bremen, 18.11.2015

DIE FAMILEINUNTERNEHMER: Flexibilität ist für uns alle ein zentraler Erfolgsfaktor Peter Bollhagen kritisiert das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz

Es ist ein sperriges Wort, das ein Gesetz beschreibt, welches die realitätsferne Arbeitsmarktpolitik der großen Koalition fortsetzt: Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. Nimmt man die heutigen und zukünftigen Herausforderungen angesichts der anhaltenden Zuwanderung von Flüchtlingen in unser Land ernst, steht es mit einem weiteren Wortungetüm in direktem Zusammenhang: Das Asylverfahrenbeschleunigungsgesetz, mit dem eine wichtige Möglichkeit der Integration von Flüchtlingen in den hiesigen Arbeitsmarkt zu integrieren bereits vertan wurde.

„Flexibilität ist für uns alle ein zentraler Erfolgsfaktor“, sagt Peter Bollhagen, Bremer Landesvorsitzender DIE FAMILIENUNTERNEHMER: „Wer erfolgreich auf dem Markt bestehen will, muss wendig sein, schnell reagieren und langfristig denken und handeln und in der Lage sein, Arbeit variabel einsetzen zu können. Die Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten bei nicht tarifgebundenen Betrieben ist eine Farce. Die starre Regelung der Höchstdauer stellt für den Willen von Unternehmern, die gerne Flüchtlinge beschäftigen wollen, eine Hürde dar, die oftmals zu einer anderen Entscheidung führt, als gewünscht. Gerade hier geht es neben der reinen Arbeit an Projekten auch um die Bestrebungen, Menschen aus fremden Ländern kennenzulernen, Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede zu überwinden und sie in die Arbeitsweise und die weiteren Mitarbeiter des Unternehmens zu integrieren – letztendlich in unsere Gesellschaft zu integrieren“, meint Bollhagen.

Aber auch für Gründer stellt diese Regelung eine Zumutung und eine hohe Belastung dar: „Teure Tarifverträge kann sich kaum ein Gründer leisten! Gerade am Anfang stehen Projekte zur Realisierung der eigenen unternehmerischen Idee an, welche sehr arbeitsintensiv sind. Dauern diese länger als 18 Monate, was in der Realität von Gründern aber auch Unternehmern, die weiter wachsen wollen, sehr oft der Fall ist, kann über eine langfristige Festanstellung nur sehr schwer entschiedenen werden. Die Aussicht auf Erfolg entscheidet über Festanstellungen. Arbeitnehmer aber müssen dem Gesetz zufolge zu einem festgelegten Stichtag aus dem Unternehmen ausscheiden. Sie werden der Möglichkeit beraubt, dass, was sie selbst mit aufbauen konnten, weiter zu führen.“

Das sei realitätsfern und nütze weder dem Unternehmen noch dem Arbeitnehmer etwas, so Bollhagen: „Die Chance für Arbeitnehmer, über Zeitarbeit eine Festanstellung in einem Unternehmen zu finden, ist größer, wenn mehr Flexibilität seitens des Gesetzgebers vorhanden ist. Eine Flexibilisierung könnte auch so aussehen, dass der Einzelfall geprüft werden könnte, Unternehmen und Zeitarbeiter gleichermaßen die Möglichkeit einer Zusammenarbeit darlegen und Zeiträume definieren. Aber all das wird nun komplett ausgeschlossen und bringt gar nichts. Eine traurige Arbeitsmarktpolitik, die an den Bedürfnissen und Notwendigkeiten unserer derzeitigen Lage vorbeigeht.“

Mit freundlichem Gruß

Volker Schwennen
Referent Landespresse Bremen
Vorstand DIE FAMILIENUNTERNEHMER

DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als die politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.